DDIM-Blitzumfrage – Interim-Management-Markt stabilisiert sich, Optimismus steigt auf 41,9 Prozent
Der Interim-Management-Markt in Deutschland zeigt sich zur Jahresmitte stabiler als zum Jahresbeginn erwartet. Das geht aus einer am 23. September veröffentlichten Blitzumfrage der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management (DDIM) hervor, die Daten von Ende August 2026 mit den Prognosen der DDIM-Marktstudie vom Jahresanfang vergleicht. 68,7 Prozent der befragten Interim Manager sind demnach aktuell in einem Mandat tätig, nur 21,8 Prozent suchen aktiv nach neuen Aufträgen.
Auch bei den Honoraren bestätigt sich die Prognose: Der durchschnittliche Tagessatz liegt bei 1.320 Euro, fast deckungsgleich mit dem zu Jahresbeginn erwarteten Wert von 1.317 Euro. 77,4 Prozent der Manager konnten ihre Sätze halten oder steigern. Die Mandatslaufzeiten bleiben mit durchschnittlich 10,3 Monaten allerdings kurz, 40,5 Prozent der Einsätze sind von vornherein auf maximal sechs Monate begrenzt. Der Anteil optimistischer Markteinschätzungen stieg von 31,6 auf 41,9 Prozent.
Für freiberufliche Projektleiter und Interim Manager bestätigt die Erhebung einen Trend, der sich bereits in den Marktstudien der Branchenverbände abzeichnete: Auslastung und Honorare stabilisieren sich, doch der Markt bleibt kurzzyklisch geprägt. Wer sich auf kürzere, klar definierte Mandate mit schnellem Wirkungsnachweis einstellt, ist im aktuellen Umfeld besser positioniert als bei der Kalkulation langer Standardlaufzeiten.
Quelle: DDIM – Interim-Management-Markt zeigt sich stabil: Blitzumfrage liefert positive Signale
(Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft)