GDV – Nur 5 Prozent der deutschen Unternehmen sind gegen Cyberangriffe versichert
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) beziffert die Cyberversicherungsquote deutscher Unternehmen auf lediglich rund 5 Prozent. Zwar wuchs die Zahl der Verträge 2025 um 15,7 Prozent auf 157.000, gemessen an der Gesamtzahl der Betriebe bleibt der Schutz jedoch die Ausnahme. Die Versicherungsschäden summierten sich 2025 auf knapp 200 Millionen Euro, der Durchschnittsschaden stieg um 5,8 Prozent auf 43.186 Euro. Nur etwa 3 Prozent der versicherten Unternehmen meldeten im vergangenen Jahr einen Schadensfall, gleichzeitig erfüllt nur ein Drittel aller Unternehmen die für eine Versicherung nötigen IT-Sicherheitsmindeststandards.
Der GDV warnt insbesondere mittelständische Betriebe, die sich häufig fälschlich für "zu klein oder zu unwichtig" für Angreifer halten, tatsächlich aber ein beliebtes Ziel darstellen. Empfohlen wird eine Kombination aus Prävention – Updates, Backups, Zugriffsrechte, Mitarbeiterschulungen und KI-gestützte Früherkennung – und Versicherungsschutz.
Für Projekt- und Interim-Verantwortliche zeigt die Diskrepanz zwischen Schadenhöhe und Versicherungsquote, dass Cyber-Resilienz in Digitalisierungsvorhaben zu oft als reines IT-Thema behandelt wird. Die geforderten Mindeststandards für Versicherbarkeit liefern einen konkreten, extern geprüften Maßstab, den Projektverantwortliche bereits in der Planung neuer IT- und Digitalisierungsprojekte mitdenken sollten.
Quelle: GDV – Nur eins von 20 Unternehmen in Deutschland ist gegen Cyberangriffe versichert
(Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft)