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Glassdoor hat Mitarbeiterbewertungen von Juni 2025 bis Mai 2026 auf ihre Haltung zu Künstlicher Intelligenz hin ausgewertet und einen deutlichen Stimmungswandel festgestellt: Erwähnten Beschäftigte KI 2019 noch zu 81 Prozent positiv, sind es 2026 nur noch 43 Prozent – bei gleichzeitig um 240 Prozent gestiegener Erwähnungshäufigkeit. 53 Prozent der Nennungen fallen inzwischen unter negative Bewertungspunkte.

Als Hauptgründe für Frust nennen die Auswertungen Jobverlustängste, verpflichtende Nutzung von KI-Tools, Ablenkung vom Kerngeschäft und das Gefühl algorithmischer Überwachung am Arbeitsplatz. Bewertungen mit kritischer KI-Haltung erwähnen 3,7-mal häufiger Burnout und sechsmal häufiger Entlassungen als sonstige Kommentare.

Für Change-Management-Verantwortliche liefert die Auswertung einen klaren Hinweis: Technische KI-Einführung allein erzeugt keine Akzeptanz, wenn Mitpracht, Kommunikation und der Umgang mit Jobsorgen fehlen. Pflichtnutzung ohne Beteiligung der Belegschaft wirkt demnach eher vertrauensschädigend als produktivitätsfördernd – ein Befund, der bei der Planung von KI-Rollouts mitgedacht werden sollte.

Quelle: Glassdoor Economic Research – How Workers Feel About AI in 2026

(Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft)