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Eine repräsentative Befragung von 1.002 Erwerbstätigen im Alter von 18 bis 64 Jahren durch den Gesundheitsdienstleister Mavie zeigt ein deutliches Präsentismus-Problem in der Arbeitswelt: 83 Prozent der Befragten gehen trotz mentaler Erschöpfung weiter zur Arbeit. 67 Prozent fühlen sich häufig oder sehr häufig gestresst, bei Frauen liegt der Anteil mit 73 Prozent spürbar höher als bei Männern mit 61 Prozent. 40 Prozent berichten zudem von einem zuletzt steigenden Stressniveau. Besonders auffällig: 75 Prozent sprechen am Arbeitsplatz nicht offen über ihre psychische Belastung.

Für Projekt- und Change-Verantwortliche ist das mehr als eine Randnotiz. Wer Teams durch anspruchsvolle Vorhaben führt, verlässt sich häufig auf Anwesenheit und äußere Ruhe als Indikator für Belastbarkeit – die Zahlen legen nahe, dass genau das trügt.

Gerade in Phasen mit hohem Veränderungsdruck lohnt sich deshalb ein genauerer Blick auf leise Warnsignale statt auf reine Präsenz. Offene Gesprächsräume, realistische Taktung von Meilensteinen und ein Führungsstil, der Belastung anspricht statt sie zu übersehen, wirken dabei oft stärker als zusätzliche Wellness-Angebote.

Quelle: ad-hoc-news.de – Stress-Studie 2026: 83 % gehen trotz mentaler Erschöpfung zur Arbeit

(Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft)