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Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) hat am 8. September 2026 die Studie „AI Skills Demand in the EU" veröffentlicht, die im Rahmen des AI@Work-Projekts für das European Employers' Institute entstand. Grundlage sind rund 182 Millionen Online-Stellenanzeigen aus den Jahren 2022 bis 2025. Das zentrale Ergebnis: Der Anteil der EU-Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten, die eine größere KI-Technologie einsetzen, hat sich von 8 Prozent im Jahr 2023 auf 20 Prozent im Jahr 2025 mehr als verdoppelt.

Die Studie zeigt zugleich ein deutliches Gefälle innerhalb der EU: Dänemark, Finnland, Schweden, Belgien und Luxemburg erreichen KI-Nutzungsraten zwischen 34 und 42 Prozent, während Rumänien mit nur 5 Prozent das Schlusslicht bildet. Die Autoren werten dies als Beleg dafür, dass die Nachfrage nach vertieftem KI-Fachwissen regional sehr unterschiedlich wächst.

Für Projekt- und Change-Verantwortliche im Mittelstand ist die Studie ein Weckruf: Wo KI-Kompetenz zum Standortfaktor wird, entscheidet nicht allein der Werkzeugeinsatz, sondern gezielter Kompetenzaufbau über Erfolg oder Rückstand – ein Feld, auf dem Interim-Expertise kurzfristig Lücken schließen kann, während intern Wissen aufgebaut wird.

Quelle: IW Köln – AI Skills Demand in the EU

(Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft)