← Zurück zu allen News

Die Haufe Group hat die dritte Auflage ihrer Trendstudie „HR Service Experience" vorgelegt und dafür zwischen Februar 2024 und März 2026 insgesamt 1.914 Personen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt: 744 Beschäftigte, 718 Führungskräfte und 452 HR-Verantwortliche. Im Zentrum steht die Frage, wie unterschiedlich die drei Gruppen die Qualität der Personalarbeit einschätzen – mit einem auffälligen Ergebnis.

HR-Profis bewerten die eigene Arbeit im Schnitt mit 76,5 von 100 Punkten, Führungskräfte kommen auf 72,0 Punkte, Beschäftigte nur auf 68,4 Punkte. Die elf Punkte Differenz zwischen Selbst- und Fremdbild werfen laut Studie die Frage auf, ob HR-Leistungen bei der Belegschaft tatsächlich ankommen oder ob interne Services an den eigentlichen Bedürfnissen vorbeigehen.

Für Change- und Transformationsverantwortliche ist dieser Befund mehr als eine HR-Randnotiz: Wenn die Instanz, die Veränderungsprozesse kommunikativ begleiten soll, die eigene Wirkung systematisch überschätzt, drohen Widerstände in Projekten unentdeckt zu bleiben. Interim Manager und PMOs, die auf funktionierende HR-Prozesse als Change-Enabler angewiesen sind, sollten solche Wahrnehmungslücken frühzeitig einkalkulieren.

Quelle: Haufe Group – Drei Perspektiven, drei Wahrheiten? Neue Haufe-Studie „HR Service Experience" vergleicht die Sicht von Führungskräften, Beschäftigten und HR

(Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft)