← Zurück zu allen News

Laut der aktuellen Bitkom-Studie „Wirtschaftsschutz 2026" waren 96 Prozent der befragten deutschen Unternehmen im vergangenen Jahr von Datendiebstahl, Industriespionage oder Sabotage betroffen oder vermuten dies. Der dadurch entstandene Gesamtschaden wird auf 211 bis 270,8 Milliarden Euro beziffert, wobei rund drei Viertel davon auf klassische Cyberangriffe entfallen. Bemerkenswert ist zudem, dass 37 Prozent der betroffenen Unternehmen die Angriffe mittlerweile ausländischen Geheimdiensten zuordnen, gegenüber nur 7 Prozent im Jahr 2023.

Erstmals rückt in der Erhebung der Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf Angreiferseite in den Fokus: 82 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass Angreifer verstärkt KI nutzen. Automatisierte Robocalls stiegen von 3 auf 14 Prozent, KI-generierte Deepfakes von 4 auf 8 Prozent der beobachteten Vorfälle. Unternehmen erkennen KI-gestützte Angriffe vor allem an automatisiert angepassten Angriffsmustern und auffällig hochwertigen, personalisierten Fälschungen.

Für Change- und Transformationsverantwortliche unterstreicht die Studie, dass Sicherheits- und Awareness-Themen fester Bestandteil jeder Digitalisierungs- und KI-Initiative sein müssen. Interim Manager, die Transformationsprojekte begleiten, sollten Risikobewertung und Mitarbeitersensibilisierung für KI-gestützte Social-Engineering-Methoden von Anfang an mitdenken.

Quelle: Bitkom – Angriffe auf die deutsche Wirtschaft: Spur führt immer öfter zu ausländischen Geheimdiensten

(Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft)