Grant Thornton – Governance-Lücke lässt KI-Skalierung scheitern
Die "2026 AI Impact Survey" von Grant Thornton unter 950 Führungskräften aus zehn Branchen zeigt eine deutliche Kluft zwischen Unternehmen, die KI wirklich in ihre Abläufe integriert haben, und solchen, die noch in Pilotprojekten feststecken: Erstere berichten von 58 % KI-getriebenem Umsatzwachstum, Letztere nur von 15 %. Gleichzeitig geben 74 % der befragten Organisationen an, keine formalisierte KI-Strategie zu haben.
Als Kernproblem identifiziert die Studie eine Governance-Lücke: 78 % der Unternehmen wären nicht sicher, ein unabhängiges KI-Audit innerhalb von 90 Tagen zu bestehen, 46 % nennen genau solche Governance-Defizite als Hauptursache für unterdurchschnittliche Ergebnisse. Auch bei der Weiterbildung hapert es – 34 % der Finanzverantwortlichen halten das Trainingsbudget für unzureichend, während IT-Führungskräfte die Bereitschaft der Belegschaft deutlich optimistischer einschätzen als operative Führungskräfte.
Die zentrale Handlungsempfehlung der Studie richtet sich direkt an Projekt- und Change-Verantwortliche: Erfolgreiche Organisationen behandeln KI von Anfang an als Change-Management-Initiative und nicht als reines IT-Projekt, bauen Governance parallel zur Skalierung auf und setzen auf rollenspezifisches, arbeitsplatznahes Training statt allgemeiner Awareness-Kampagnen.
(Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft)