World Economic Forum – 94 % der Führungskräfte kämpfen mit KI-Kompetenzlücken
Beim diesjährigen Treffen in Davos hat das World Economic Forum (WEF) aktuelle Zahlen zur Kompetenzlücke im Zusammenhang mit KI vorgestellt: 94 % der befragten Führungskräfte berichten von kritischen KI-Kompetenzlücken in ihrer Organisation, bei jedem Dritten liegt die Lücke bei 40 % oder mehr. Gleichzeitig melden neun von zehn Führungskräften eine Überkapazität von bis zu 20 % in klassischen Rollen – ein Nebeneinander von Personalüberhang und akutem Fachkräftemangel in denselben Unternehmen.
Bis 2030 sollen laut WEF weltweit rund 170 Millionen neue Rollen durch KI und verwandte Technologien entstehen, während etwa 92 Millionen bestehende Stellen wegfallen. Netto ein Plus von 78 Millionen Jobs – allerdings betrifft das selten dieselben Menschen: Wer eine Stelle verliert, ist nicht automatisch für die neu entstehenden Rollen qualifiziert.
Fast 40 % der Job-Anforderungen sollen sich in den kommenden Jahren verändern. 63 % der Arbeitgeber nennen die Kompetenzlücke als größtes Hindernis für ihre Transformation, 80 % planen deshalb gezielte KI-Weiterbildung ihrer Belegschaft.
Quelle: World Economic Forum
(Erstellt mit KI-Unterstützung, redaktionell geprüft)